4art® 

Was ist  4art® ?


 4art® stellt das Trauma-Behandlungs-Konzept für Kunsttherapeut:innen dar.
In der traumasensiblen Begleitung  dienen  diese 4 Anwendungsräume der Orientierung und wird individuell je nach Bewältigungsstrategie der Klient:innen eingesetzt. 

Kunsttherapie in der Traumatherapie 

Was ist  Kunsttherapie ?

  • Kunsttherapie ist der therapeutische Einsatz der schönen Künste
  • Wie Musik‑, Tanz‑, Poesie- und Theatertherapie wird sie den Künstlerischen Therapien zugeordnet und beinhaltet ebenso die bildende Kunst.  Neue Kunstbereiche wie den Einsatz der Medien,  (Photo-Art-Therapy ,  Videopossen,  Kurzfilme) bildhauerisches Gestalten und Performance kommen hinzu. 
  • Diplomierte Kunsttherapeut:innen  geben Klient:innen Hilfestellung in Belastungssituationen. Sie sind fachlich ausgebildet, um  therapeutische Beziehungsarbeit sicherzustellen und (natürlich) die Spezialist:innen, wenn es um Stärkung der Ausdrucksfähigkeit geht. 
  • Link zu rechtlichen Grundlagen der Kunsttherapie


Was ist Traumatherapie - Weiterbildung  in Verbindung mit Kunsttherapie?

  • Traumatherapie ist ein Spezialgebiet um den Klient:innen Sicherheit zu gewährleisten. 
  •  In dieser Weiterbildung geht es um die Vermittlung haltgebender Interventionsmaßnahmen und Manuale, die die Studierenden sowohl theoretisch, als auch in Form von Selbsterfahrung erlernen. 
  • Trauma-sensibles Arbeiten setzt ein Maximum an Kenntnissen und Verantwortung voraus. 
  • Dieser berufsbegleitende Traumalehrgang ist ein Qualifizierungsangebot für Kunsttherapeut:innen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten. 
  • Das Weiterbildungs-Curriculum in Psychotraumatologie und traumatherapeutischen Konzepten in der Kunsttherapie heißt 4art® Traumatherapie und steht für die >4 AnwendungsRäume in der Psychotraumatherapie<. 
  • Nach erfolgreicher Absolvierung kann die Bezeichnung „Traumatherapeut:in (4art®)“ in der Vita angeführt werden. 
Kunsttherapie_in_der_Traumatherapie_warum

Behandlungsräume von 4art®:

  1. Im Beziehungsraum werden Beziehungsaufbau, therapeutische Allianz, Psychoedukation sowie Sicherheit und Orientierung etabliert. 
  2. Im Stabilisierungsraum wird ein sicherer Rahmen geschaffen, in dem Klient:innen Ressourcen aktivieren und ihre Selbstregulationsfähigkeiten stärken können.
  3.  (Trauma-)Konfrontationsraum – umfasst Schritte der Traumaverarbeitung (abgestimmt auf die jeweilige Bewältigungsstrategie und Phase im therapeutischen Prozess). In diesem Raum werden traumatische Erfahrung dosiert bearbeitet. Sinn-/Wortfindung für das Unsagbare bekommt Raum. Ziel ist, „Es war damals – es ist vorbei!“ emotional zu verankern.
  4. Der Integrationsraum – Hier werden Therapieerfahrungen durch Übungen verankert, um in den Alltag übersetzt zu werden. Außerdem werden  Identität/Beziehungen neu eingeordnet. Eigenverantwortung wird angehoben und Lebensgestaltung aktiviert/gestärkt. Ziel ist die
     Anerkennung der eigenen Geschichte - ohne Überflutungsgefahr  oder alte/neue Vermeidungsstrategien. Die Neuorientierung umfasst Werte, Zukunft, Zugehörigkeit, Lebensfreude usw.